Wien zeigt vor, wie eine solidarische Gesellschaft funktioniert, die die Lebensqualität im Fokus hat

Der Vorsitzende des Finanzausschusses, Hernalser Gemeinderat Kurt Stürzenbecher betont in der Debatte in der heutigen Wiener Landtagssitzung zum Thema Valorisierungsgesetz, dass die Stadt Wien sich ihrer Verantwortung bewusst ist und die Wiener*innen bestmöglich entlastet: Das hat die Stadt Wien in der Pandemie bewiesen und das beweist sie in der angespannten Lage derzeit umso mehr. „Wir versprechen nicht populistisch das Blaue vom Himmel, das wäre unverantwortlich –  und das überlassen wir der Opposition -, aber wir setzen alles daran, Wien als leistbare Stadt mit hoher Lebensqualität weiter voranzutreiben“ so Stürzenbecher.

Gerade die Daseinsvorsorge und Infrastruktur sind und bleiben auf hohem Niveau. Als Beispiel nennt Stürzenbecher das Wiener Trinkwasser, wofür Wien von der ganzen Welt beneidet wird und dessen Qualitätssicherung weiter ausgebaut wird. Stürzenbecher betont, dass die Stadt Wien zahlreiche konkrete Maßnahmen setzt, um die Wiener*innen weiter zu entlasten und die Lebensqualität hoch zu halten: An vorderster Stelle ist hier die Energieunterstützung Plus mit einem Volumen von 124 Mio Euro zu nennen, die besonders Frauen und Kinder unterstützt, zwei Gruppen, die derzeit ganz besonders belastet sind.

Stürzenbecher führt das Prozedere aus: Von Juni bis August wird geprüft, wie sich der  Verbraucherpreisindex verhält und auf Basis dieser Prüfung werden ruhig und bedacht die nächsten Schritte gesetzt statt populistische Schnellschüsse zu machen. Die Einnahmen werden nicht nur zur Bedeckung des Haushaltes, sondern auch zur Verbesserung und Modernisierung der Stadt verwendet. Wichtig ist dem Landtagsabgeordneten auszuführen, dass Wien bei den Gebühren und Abgaben ohnehin im unteren moderaten Bereich liegt: Vergleicht man z.B. die Kosten der Restmüllabfuhr pro 120 Liter Entleerung, so kostet das in Wien 4,95,- Euro, wohingegen diese in Klagenfurt  8,86,- Euro und in St.Pölten sogar 9,- Euro kostet. Auch im internationalen Vergleich schneidet Wien hier gut ab, so kostet die Abfuhr in Olso z.B. auch über 8 Euro.