Mit Hirnschmalz gegen die Pandemie!

Bild: SPÖ Hernals

Wir müssen das Problem der Pandemie und seine Auswirkungen auf Basis von Fakten lösen. Fakt ist, dass es weiterhin eine hohe Auslastung der Intensivbetten gibt, darauf müssen wir reagieren und das tun wir auch. Das ist der Unterschied zwischen Verantwortungsbewusstsein der Stadt und Verantwortungslosigkeit der Corona-Leugner. Wir wollen so viel Menschenleben retten wie irgendwie möglich, sagt Kurt Stürzenbecher in der Sondersitzung des Wiener Gemeinderats.

Maßnahmenbündel für Wirtschaftshilfen

Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind enorm. Der Konsum ist dramatisch eingebrochen. Wir haben eine Rezession wie lange nicht mehr. Die Bruttowertschöpfung ist 2020 in Österreich um 6,7 % geringer, in Wien um 6,2 %. Der Städte- und Kongresstourismus ist eingebrochen, ebenso der Umsatz im Handel. Die Ursache für all das liegt in der Pandemie. „Daher gilt es so gut wie möglich Maßnahmen zu setzen, sein gesamtes Hirnschmalz zu verwenden, seine gesamte Kreativität und sein Können einzusetzen. Und das macht die Stadt Wien mit rund 50 Corona-Maßnahmen in 4 Hilfspaketen. Das entspricht einem Volumen von rund 580 Mio. Euro. Dazu kommt ein 600 Mio. Euro Konjunkturpaket, so Stürzenbecher. Als ein paar Beispiele nennt Stürzenbecher die Ausbildungs- und Lehrlingsoffensive des waff mit 38,5 Mio. Euro, die Förderung von Ein-Personen-Unternehmen, sowie kleinen und mittleren Unternehmen ebenfalls durch den waff und durch die Wirtschaftsagentur Wien.