Bericht Bezirksvertretung 16. Dezember 2020

Am Mittwoch, dem 16. Dezember 2020 fand die Sitzung der Bezirksvertretung des 17. Bezirkes im Rathauskeller statt. Aufgrund der anhaltenden COVID-19 Pandemie wurde die Sitzung unter Einhaltung aller notwendiger Sicherheitsmaßnahmen abgehalten. Diese Sitzung war außerdem die erste Sitzung für alle neuen angelobten Hernalser Bezirksrät*innen.

Bezirksvorsteherin Ilse Pfeffer informierte zu Beginn erneut über neue Entwicklungen Rund um die Begegnungszone Kalvarienberggasse. Hierbei wurden an 4.000 Haushalte Informationsaussendungen getätigt, wovon 676 Rückmeldungen eintrafen.

Die meisten Bürger*innen wünschen sich demnach mehr Grünraum, Schanigärten sowie gute Beleuchtung, neue Sitzmöglichkeiten und Verweilzonen. Außerdem wurde nicht nur über eine Vielzahl von Anfragen bestimmt, sondern ebenso über einige wichtige Anträge und Resolutionen für den Bezirk.

Von der SPÖ Hernals wurden folgende Initiativen (mit-)eingebracht:

 

Errichtung eines Bildungscampus

In Bildung zu investieren bedeutet, die Zukunft einer Gesellschaft zu sichern und allen ihren Kindern und Jugendlichen bestmögliche Chancen zu bieten. Dementsprechend hat die Stadt Wien ihr Augenmerk immer auch darauf gerichtet, ein gut funktionierendes und modernes Bildungssystem zu garantieren. In Hernals besteht Bedarf für die Schaffung zusätzlicher, leistungsfähiger Bildungseinrichtungen. Dieser attraktive Wohnbezirk erfreut sich regen Zuzugs, auch von jungen Familien. Dementsprechend ist es notwendig, rechtzeitig darauf zu reagieren, und die erforderlichen Bildungsangebote bereitzustellen.

 

Nachtbus N10 

Seit vielen Jahren gibt es in Wien ein Nachtbusnetz, das von vielen Arbeiter*innen, Nachtschwärmer*innen und Tourist*innen gerne genutzt wird. Es wird stetig ausgebaut und den Umständen entsprechend gegebenenfalls angepasst. Aktuell fahren Nachtbusse vor allem von der Wiener Innenstadt sternförmig in die Außenbezirke. Eine entsprechende Anpassung braucht es hier in Bezug auf die Nachtverbindungen, um die äußeren Bezirke untereinander besser zu verbinden.

 

Regenbogen-Zebrastreifen

Die Regenbogenfahne ist das Symbol der LGBTIQ-Bewegung. Mit einem Schutzweg in Regenbogenfarben an diesem zentralen Ort im Bezirk soll ein Zeichen für Akzeptanz und Sichtbarkeit queerer Lebens- und Liebensweisen gesetzt werden. Zudem stellt die bunte Markierung eine optische Aufwertung des Straßenbildes dar. In Wien wurden bereits an mehreren Standorten Schutzwege in Regenbogen-Farben markiert, wie beispielsweise am Ring vor dem Burgtheater.

 

Smarte Ampeln für Hernals

Um unnötig lange Wartezeiten für Fußgänger*innen zu vermeiden, werden in ganz Wien seit Herbst 2019 intelligente Ampeln installiert. Nach erfolgreicher Testphase ersetzen Smarte Ampeln Schritt für Schritt die bestehenden Druckknopfampeln. Diese Ampeln sollen auch das Straßenbild in Hernals aufwerten.

 

Smarter Mistkübel für die Schafbergwiese

Viele Hernalserinnen und Hernalser besuchen die Schafbergwiese und entsorgen ihren Müll im nahegelegenen öffentlichen Mistkübel beim Eingang zur Schafbergwiese in der Josef-Redl-Gasse. Dieser Mistkübel ist leider jedoch immer wieder überfüllt. Ein größerer Mistkübel würde die Bevölkerung darin bestärken, ihren Müll zu entsorgen.

 

Umweltfreundlich und sauber

Die Endstation der Linie 43 in Neuwaldegg dient vielen Hernalser*innen als Möglichkeit, nach einer Wanderung durch den Wienerwald nach Hause zu kommen. Leider bleibt manchmal ein wenig Erde vom Wienerwald auf der Sohle der Wanderfreudigen kleben, die dann in der Straßenbahn abfällt. Um die Sauberkeit im 43er zu erhöhen, soll eine Sohlenreinigung für saubere Schuhe sorgen.

 

Schutzgeländer für den Kindergarten an der Wattgasse 96

Die Installation eines Schutzgeländers an der Wattgasse 96 soll dem Schutz der Kinder dienen.

 

Vom Rad auf den 43er und zurück

Die Endstation der Linie 43 in Neuwaldegg ist für viele nicht das Ende, oder der Anfang des Weges. Zahlreiche abgestellte Räder (auch in den Herbstmonaten) belegen, dass weiterer Platz für Räder an der Endstation erforderlich ist.

 

Alszeilenmarkt am Kunschakplatz

Die Hernalserinnen und Hernalser wünschen sich einen Wochenmarkt, um sich mit regionalen, frischen und saisonalen Lebensmitteln versorgen zu können. Der Leopold-Kunschak Platz, der als Verlängerung der Alszeile von Spaziergänger*innen, Radfahrer*innen und Freizeitsportler*innen frequentiert wird, eignet sich als Standort besonders gut. Er bietet den notwendigen Platz für einen Markt, ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar und verfügt über die nötige Infrastruktur.

 

Leopold-Kunschak-Platz – Erarbeitung eines zeitgemäßen Entwicklungskonzeptes

Dieser städtische Platz erfüllte über Jahrzehnte seine Funktion voll und ganz, auch seine Gestaltung konnte als zweckmäßig bezeichnet werden. Aus heutiger Sicht und der Perspektive moderner Vorstellungen zur Gestaltung des öffentlichen Raumes betrachtet, bekommt man den Eindruck, dass hier Potenziale für eine noch bessere und schönere Gestaltung vorhanden sind.

 

Radabstellmöglichkeiten bei Zeillergasse ONr. 33

In der Zeillergasse auf Höhe der ONr. 33 kommt es vermehrt zur Abstellung von Rädern. Um den Bedarf an Abstellmöglichkeiten nachzukommen, soll die Errichtung von Abstellmöglichkeiten geprüft werden.